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Geht's Handy-Anrufen an den Kragen?
ModeratorenCITV_Moderatoren    
Autor Nachricht
  eckberk
Grner geht nicht
Grner geht nicht

Alter: 72
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4057
Wohnort: jetzt Berlin
BeitragVerfasst am: Dienstag, 19.05.2009, 21:37 
Titel:  Geht's Handy-Anrufen an den Kragen?
Thema Beschreibung: ALM will Einhaltung der 50-Cent-Regelung durchsetzen
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Stichwort: "Mobil kann gegebenenfalls Rolling Eyes abweichen.":

DIE GEBHREN FR HANDY-ANRUFE:

Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM):

Donnerstag 14. Mai 2009 | zak
ZAK-Pressemitteilung 07/2009: Gewinnspiele: Landesmedienanstalten wollen Einhaltung der 50 Cent Regelung durchsetzen

Die Gewinnspielsatzung und ihre Umsetzung in der Praxis soll nach der Auswertung einer umfangreichen Programmbeobachtung durch die Landesmedienanstalten bis Ende Juni bewertet werden. Dann wird die Kommission fr Zulassung und Aufsicht (ZAK) entscheiden, ob Beanstandungsverfahren eingeleitet werden.

Die Regelung, dass ein Gewinnspielanruf nicht mehr als 50 Cent kosten darf, soll einheitlich durchgesetzt werden.

In einem Brief an die Verbnde der Radio- und Fernsehveranstalter in Deutschland wies der ZAK-Vorsitzende, Thomas Langheinrich, darauf hin, dass das berschreiten dieser Grenze einen Versto gegen eine entsprechende Regelung im Rundfunkstaatsvertrag darstelle. "Es ist erforderlich, dass die Sender eine Verstndigung mit dem Mobilfunkbetreibern erzielen, damit auch bei der Mobilfunknutzung die vom Gesetzgeber definierte Hchstgrenze nicht berschritten wird", forderte er. "Wenn das nicht garantiert werden kann, darf es mit Ausnahme von SMS keine Teilnahme an Gewinnspielen ber das Handy geben", so Langheinrich.

Da die ffentlich-rechtlichen Sender fr ihre Programme bislang keine entsprechende Gewinnspielsatzung auf den Weg gebracht haben, soll es bis Ende Juni aus Grnden der Gleichbehandlung keine Bugeldverfahren wegen Verstoes gegen die 50-Cent-Anruf Obergrenze geben.

Voraussetzung ist allerdings, so der Beschluss der Kommission fr Zulassung und Aufsicht, dass die Veranstalter die Mitspieler ausdrcklich auffordern, vom Festnetz aus anzurufen oder eine SMS zu schicken. (...) (COMMENT: das klingt eher windelweich)

Nach einem fr die ZAK erstellten Gutachten Abzocke der Netto-Umsatz der Call-In Formate im deutschen Fernsehen pro Jahr rund 255 Mio. Euro, der Anteil der TV-Veranstalter belief sich dabei auf ca. 136 Mio. Euro.

An den Call-In-Gewinnspielen im deutschen Fernsehen beteiligt sich nur eine relativ kleine Anzahl von teilnahmewilligen Zuschauern (unter 0,5 Mio.). Das Volumen des Call-In-TV Marktes ist im Vergleich zu anderen Erlsquellen fr TV-Sender eher gering.
(...)
Kontakt bei Medien-Rckfragen:
Axel Drr
Pressesprecher
c/o Landesanstalt fr Kommunikation Baden-Wrttemberg (LFK)
Telefon: 0711 / 89 25 32-74
E-Mail: duerr@alm.de

http://www.alm.de/34.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=519&tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&cHash=a680904324



"37 Prozent aller Mnner tuschen beim Onanieren den Orgasmus nur vor"
(Schlagzeile einer englischen Boulevard-Zeitung)

"Hallchen! Wer ist denn am Telefnchen??"
(FDW Lbling)

.
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  Callpassive
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2471
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 20.05.2009, 11:41 
Titel:
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« ALM » hat Folgendes geschrieben:
Die Regelung, dass ein Gewinnspielanruf nicht mehr als 50 Cent kosten darf, soll einheitlich durchgesetzt werden.
Ich werfe mal einen Blick in meine Glaskugel. HYPNO

Wenn die "umfangreichen Programmbeobachtung" Ende Juni abgeschlossen sind, werden die LMAen mal wieder so tun, als ob sie handlungsfhig seien. Sie werden die CI-Veranstalter dazu zwingen, dass mit dem Handy nur noch per SMS teilgenommen werden darf. In den vergangen 8 Jahren wurde zwar auch ber das Handy abgezockt, aber Jooo, mei. Da konnten mer nix machen. Anschlieend ist ein lngeres gegenseitiges Schulterklopfen angesagt und das war's dann.

Denn sonst ist ihnen bei den "umfangreichen Programmbeobachtung" nix besonderes aufgefallen. Twisted Evil



Wir sind alle Individuen
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  2_Ekelpakete_fr_Sie!
In den Olymp aufgenommen
In den Olymp aufgenommen

Alter: 38
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 1468
Wohnort: Essen-West
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 20.05.2009, 19:02 
Titel:
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Da wrde ich als sachkundige ZAK erstmal von den Veranstaltern prfen lassen...ob eine Tarifnderung oder Sperre von Handyanrufen berhaupt "technisch mglich" ist... Mr. Green

Der Hebel wird mal wieder genau da angesetzt, wo er nicht gebraucht wird. Nicht die Kosten eines einzelnen Anrufs, sondern die Summe mehrerer sind das Problem. So ist auch die "relativ kleine Anzahl von teilnahmewilligen Zuschauern" vllig unerheblich, weil diese ohne sichtbaren Verlust des Einsatzes problemlos bis zum Sankt Nimmerleinstag die Wahlwiederholungstaste bettigen knnen. Ganz zu schweigen davon, da hier andere Verdienstquellen aus 01379-Nummern (z.B. Votings bei Castingshows) unter den Teppich gekehrt und die Millionenerlse durch die sogenannten Mehrwertdienste bewut heruntergespielt(!) werden. Aber mit dieser "Intervention" kann man der kritischen ffentlichkeit einmal mehr ein wenig Aktionismus und ein Interesse an Verbraucherschutz vorheucheln, ohne den Veranstaltern wehzutun.



"Sie lehnen sich entspannt zurck und genieen die graphische Darstellung der Anrufspitzen."
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  redled
Grnes Mitglied

Alter: 48
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2131
Wohnort: Aequitas Veritas
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 20.05.2009, 19:20 
Titel:
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Sehe es hnlich wie 2_Ekelpakete_fr_Sie!

Allerdings, so glaube ich, steckt hier mehr dahinter, denn die erhhten Kosten durch
die Handydattelei stechen sich rechtlich mit den vorgeschriebenen 50Cent.
Dabei ist es vllig unerheblich, ob der Anruf vom Handy gettigt wird. Es ist gegenber
den vorgeschrieben 50Cent ein erhhter Gewinnspieleinsatz und (siehe Gewinnspielregeln)
somit eigentlich Glcksspiel. Ich glaube daher, da man hier nur eine Lcke schliessen will.
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  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 21.05.2009, 01:13 
Titel:
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« redled » hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube daher, da man hier nur eine Lcke schliessen will.

Grundstzlich richtig, ich geh noch einen Schritt weiter: Man will nicht nur die Lcke schlieen, man will hier (im Sinne der Veranstalter) vorbeugend ttig werden. Es gibt nmlich durchaus Juristen, die sich ernsthaft darber Gedanken machen. Weil die bisherige Rechtsprechung in der Tat von der Obgrenze "50 Cent" ausgeht. Wird es teurer, ist es ein genehmigungspflichtiges Glcksspiel.

Sollte also jetzt jemand bse Gedanken in Richtung Call-in haben, dann kann man sagen, dass auch die "Aufsichtsbehrde" dahinter gekommen ist, dass man entsprechend ttig wird und dass das Problem dann sicher schnell gelst wird.

Man htte seitens der Medienanstalten auch darauf kommen knnen, die ganze Sache von sich aus juristisch berprfen zu lassen mit der eventuellen Folge, dass man dann endlich Call-in einen Riegel vorgeschoben htte. Im brigen bin ich mal gespannt, ob das berhaupt technisch machbar ist...



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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