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Auszge aus dem Geschftsbericht der BLM 2005
ModeratorenCITV_Moderatoren    
Autor Nachricht
  DerFriese
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 3179
BeitragVerfasst am: Montag, 09.10.2006, 15:03 
Titel:  Auszge aus dem Geschftsbericht der BLM 2005
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« Geschftsbericht der BLM 2005 » hat Folgendes geschrieben:
Qualitative Beobachtung
2005 beobachtete die Landeszentrale im Rahmen der allgemeinen Beobachtung 25 lokale Programme mit einer Gesamtdauer von 148 Stunden und 30 Minuten (Spartenmagazine, neue Programmformate), die in qualitativen Kurzberichten zusammengefasst wurden.
Neben der berprfung von Jugendschutz, Werbung und der Einhaltung von Programmrichtlinien wurden verstrkt Gewinnspiele beobachtet.
Insgesamt wurden dabei 450 Stunden und 15 Minuten Call-In-Sendungen berprft.
(vgl. S.62)


die blm beobachtet also 450 stunden und exakt 15 minuten call in....
nun ja...ich habe mir einmal folgende mhe gemacht

neun live - 5110h im jahr
dsf - 2184h im jahr
tele 5 - 780h im jahr


macht zusammen 8074h call-in der groen sender...ausser acht gelassen die regionalprogramme ala rhein-main tv..etc....
die blm untersucht also prozentual gesehen 5,57% der call-in-shows... Shocked

Zitat:
Gewinnspiele
In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Veranstaltung von Gewinnspielen zu einer bedeutenden zustzlichen Einnahmequelle fr private Fernsehangebote. Der Sender 9Live bewies, dass das so genannte Transaktionsfernsehen, bei dem die Zuschauer via Telefon live in das Bildschirmgeschehen eingreifen knnen, tatschlich durch die Erlse aus Kommunikationsdiensten finanzierbar ist. Auch andere Sender nutzten zumeist allerdings nur in bedeutend geringerem Umfang diese Mglichkeit, Umstze zu generieren.


jo...so neutral kann man abzockefernsehen auch beschreiben, htte nicht gedacht, dass man das so positiv ausdrcken kann....

Zitat:
Allerdings wendeten sich zahlreiche Brger an verschiedene Aufsichtsinstitutionen u. a. auch mit Strafanzeigen.
Die dabei geuerten Vermutungen konnten in Gerichts- oder Ermittlungsverfahren jedoch nicht erhrtet werden, so dass sich die anbietenden Fernsehsender damit auf vergleichsweise abgesichertem Terrain bewegen.


ach...einige zuschauer stellen also eine strafanzeige...
gegen eine tv-format...das ist schon eine hausnummer...
da ist wohl eine beschwerde das kleinere problem...
nee...das ist natrlich quatsch...
im amigoland werden strafanzeigen gegen call-n-sender in die ablage p gelegt und dort geht sie dann ihren weiteren gang...
man hat sich doch vorher im stuhlkreis getroffen und sich gegenseitig an den piephahn gefasst....

Zitat:
Bei der Landeszentrale gingen im Jahr 2005 128 Beschwerden ein, die sich neben allgemeinen Beschwerdevorbringen vor allem gegen bestimmte Spielgestaltungen, bestimmte Arten der Moderation oder der Auflsung der gestellten Fragen richteten. Aufgrund dieser Beschwerden aber auch als Folge der Programmbeobachtung der Landeszentrale wurden zahlreiche Programmgestaltungen untersucht,mit den Programmanbietern intensiv errtert und auch in einigen Fllen Beanstandungen ausgesprochen.


es gingen also 128 beschwerden ein und trotzdem beobachtet man nur 5,57% des formats...und einige beanstandungen...respekt... Shocked

Zitat:
Um einheitliche und klare Kriterien fr die Bewertung von Gewinnspielen zu schaffen, haben die Landesmedienanstalten »Anwendungs- und Auslegungsregeln
fr die Aufsicht ber Fernseh-Gewinnspiele« verabschiedet.


oh..ich freue mich...einheitliche und klare kriterien verabschiedet...
nur schade, dass sie nicht das papier wert sind, auf denen sie stehen, weil sich keine sau...respektive sender oder moderator, daran hlt

Zitat:
Diese unter mageblicher Mitarbeit der Landeszentrale entwickelten Regeln greifen die aktuellen Entwicklungen im Bereich der o. g. Formate und Sendungen auf und formulieren grundstzliche Anforderungen an die Ausgestaltung der angebotenen Gewinnspiele und ihre Durchfhrung.
Danach mssen die Spielregeln knftig besser erklrt, Aussagen zur Gewinnsumme przisiert und die Auflsungen der Gewinnspiele zeitnah und transparent prsentiert werden.
Minderjhrige sollen vor den kostenpflichtigen Anrufen geschtzt werden. Zudem darf die Aufforderung zum Mitmachen keinen besonderen Anreiz zum wiederholten Anrufen
enthalten.
Diese Regeln wurden im Vorfeld mit den privaten Anbietern und Veranstaltern und den betroffenen Verbnden errtert, um eine entsprechende Akzeptanz auf Seiten der Betroffenen zu erreichen.


jo...eine kleine einfhrung in die sinnlose gewinnspielregelkunde...
und was ich auch nicht wusste ist, dass die betroffenen sender gemeinsam mit der blm diese regeln errtert haben, damit eine entsprechende akzeptanz vorhanden ist....
klar, regeln, die ich selbst definiere, kann ich auch leichter akzeptieren...

Zitat:
Die so formulierten Anforderungen wurden von den beteiligten
Anbietern auch weitestgehend angenommen und als einzuhaltende Vorgabe akzeptiert. Die Regeln dienen so dem Schutz des Zuschauers, indem sie die Transparenz der Gewinnspielgestaltung und damit die Verlsslichkeit der Fernseh-Gewinnspiele frdern.
Auf diese Weise sollen diese Regeln auch das hinter den Gewinnspielen stehende Finanzierungsmodell langfristig sichern helfen.


ja...und hier hilft die blm mit missionarischem eifer, dass mit hilfe der gewinnspielregeln langfristig das geld in der kasse klingelt und call-in-sendungen ordentlich profit abwerfen...
was dort weiterhin in bezug auf fairness und transparenz steht entbehrt jeglicher grundlage und verursacht bei mir starke oberschenkelschmerzen...zurckzufhren auf vorangegangene mchtige schenkelklopfer...

Zitat:

Die sehr detaillierten Regeln sehen unter anderem vor, dass eine telefonische Teilnahme an einem Fernseh- Gewinnspiel nicht mehr als 49 Cent fr einen Anruf aus dem deutschen
Festnetz kosten darf. Am Bildschirm soll permanent eine Darstellung der Kosten pro Anruf erscheinen. Es mssen regelmig Hinweise auf den Ausschluss Minderjhriger am Spielbetrieb erscheinen. Die Bestimmungen regeln ferner, dass einzelne Zuschauer nur anhand abstraktgenereller Regelungen vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden drfen oder sofern sie sich durch unlautere Mittel einen Spielvorteil verschaffen. Sowohl in der Moderation als auch in Einblendungen ist deutlich auf den Unterschied zwischen sicheren
Gewinnsummen und einer Gewinnchance hinzuweisen. Eine irrefhrende Vermischung beider Begriffe ist unzulssig. In der Moderation ist in regelmigen Abstnden, auf die Kosten,
die fehlende Teilnahmeberechtigung von Minderjhrigen, auf Spielmodus, Einwahlchance, Telefonierverhalten und die Verffentlichung der Mitmachregeln hinzuweisen. Alternativ
ist auch ein Laufband oder eine andere graphische Einblendung mglich.
Auch mssen irrefhrende uerungen des Moderators unterbleiben, die falsche Vorstellungen der Zuschauer ber den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben, ber die Mitmachregeln und die Einwahlchance erzeugen. Unzulssig ist ferner der Aufbau von nicht
vorhandenem Zeitdruck. Transparenz ist auch hinsichtlich der Auflsung der Rtsel geboten. Diese muss unmittelbar nach Ende des Spieles erfolgen; die Auflsungen mssen fr den durchschnittlichen Zuschauer nachvollziehbar sein. Die bloe Angabe einer Lsungszahl gengt hierfr in der Regel nicht.


und hier werden die reglen nocheinmal ausfhrlich dargestellt...
meiner meinung nach werden in JEDER sendung an JEDEM tag massiv gegen diese regeln verstossen...

der ganze spass zum nachlesen hier

gru
der friese
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  GlowingHeart
Grner geht nicht
Grner geht nicht



Beitrge: 7103
BeitragVerfasst am: Montag, 09.10.2006, 22:44 
Titel: Re: Auszge aus dem Geschftsbericht der BLM 2005
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« DerFriese » hat Folgendes geschrieben:
die blm untersucht also prozentual gesehen 5,57% der call-in-shows... Shocked

Wow, das ist ja ne Steigerung von 100% gegenber 2004 Wink
  Antworten mit Zitat                             Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren GlowingHeart ist zur Zeit offline 
Verschoben am: Samstag, 16.02.2008, 12:05 Uhr von borkenkfer
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