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Seminar/Diplomarbeiten ber Call-In
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  GeorgeOrwell
Ratefuchs
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Alter: 46
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 159
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 28.08.2008, 20:56 
Titel:
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« Speculatius » hat Folgendes geschrieben:
[...] ist der Aufsatz dort fr mich nur die Meinung einer Juristin, die sich ihrer Sache gar nicht so sicher ist.

So ist es leider, diese Praxis ist in der Juristerei normal. Die Gesetze lassen verschiedene Schlussfolgerungen zu. Deshalb sind die Kommentare zu den Gesetzen auch dreimal so dick wie die Gesetzbcher selbst. Juristen sagen dazu: Frau Noltenius Meinung ist vertretbar, deshalb muss ihr aber ein Richter in einem Strafprozess nicht folgen und kann den Tatbestand des Betruges auch verneinen.
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  judea1lopl
Veteran
Veteran


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Beitrge: 927
Wohnort: dortmund
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 28.08.2008, 21:19 
Titel:
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Ob die Dame sich ihrer Sache sicher ist oder nicht und warum sie , falls sie ganz sicher sein sollte, keine Anzeige erstattet, wei ich auch nicht. Eigentlich ist es die logische Schlussfolgerung ihrer Gedanken, die brigens nicht neu sind! Vielleicht will sie sich nicht in die "Nesseln" setzen.
Nicht lediglich ein Jurist, sondern auch ein interessierter Laie knnte mit Hilfe der entsprechenden Norm und evtl. Kommentaren oder Lehrbchern die Tatbestandsmerkmale unter den Lebenssachverhalt subsumieren und zu einem solchen Ergebnis kommen, wobei bei einem Tatbestandsmerkmal es auch usserst strittig werden knnte dieses zu beweisen bzw als gegeben anzusehen, was hier aber nicht nher erlutert werden sollte, denke ich.
Der TB ist mE aber trotzdem oft erfllt in solchen Fllen, bei weiteren Voraussetzungen wie der Rechtswidrigkeit und Schuld wird es im Einzelfall schon problematischer mE - reine Tatbestandsmerkmalerfllung reicht fr eine Strafbarkeit natrlich nicht aus- und eine Ahndung einer oder mehrere Flle bringt letztlich auch nicht so viel- wre allerdings ein Anfang.
Eine hchstrichterliche Grundsatzentscheidung wre natrlich am begrssenswertesten.
Allerdings gilt auch fr den Fall, wo kein Richter, da kein Klger.



"Achtung, allmhlich mu Ihnen ein Licht aufgehen"!
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  Jigsaw
Grner geht nicht
Grner geht nicht

Alter: 43
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2015
BeitragVerfasst am: Donnerstag, 28.08.2008, 21:31 
Titel:
Thema Beschreibung: Interessant.
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« GeorgeOrwell » hat Folgendes geschrieben:
Vielleicht gibt es ja mal einen Przedenzfall Very Happy

Przedenzflle gibt es in den USA (da die Staaten nichts quivalentes zu unserem StGB haben).
Hier kann es vorkommen, dass unterschiedliche Gerichte ein und dasselbe Vergehen unterschiedlich beurteilen (weil sie die entsprechenden Paragraphen im StGB anders interpretieren). Es gibt also kein Bezug zu einem anderen Urteil (also kein Przedenzfall).



"Fernsehen bildet. Immer wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese."
Groucho Marx
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  judea1lopl
Veteran
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Beitrge: 927
Wohnort: dortmund
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 02:48 
Titel:
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Ds angloamerikanische Rechtssystem basiert auf ganz anderen Grundstzen als das deutsche und das italienische, welches sich sehr nach dem dt. aus bestimmten Grnden gerichtet hat. Das dt. ist in dieser Art auch einzigartig in ganz Europa.
Neuerdings gibt es Bestrebungen des Vorderen Orients, sich den dt. System anzugleichen, die Trkei wre da zu nennen, die quasi eine Schneide zwischen Orient und Okkzident bildet..
Natrlich werden auch in Deutschland Rechtsnormen von unterschiedlichen Gerichten unterschiedlich interpretiert, wie dies auch in der Lehre der Fall ist. Die hM in der Lehre und der Rspr unterscheiden sich meist gravierend, wie auch deren Mindermeinungen.
Der Unterschied zum angloamerik. Recht ua der, dass bei uns sog Przedensflle keinen bindenden Charakter haben, es sei denn sie seien von einem obersten Gerichtshof abgeurteilt worden. Das ist anders im angloamerik. Recht, da reicht mitunter die Entscheidung eines niederinstanzlichen Gerichts schon aus.
Aber auch mit einer begrssenswerten hchstrichterlichen Entscheidung wre CI nicht einfach mal so "vom Tisch"; es gibt viele Lcken im Gesetz und da spielen auch noch ganz andere Faktoren eine Rolle!
Dieser ganze Astroschrott sollte mE aber mal zwingend von AMTES wegen untersucht werden, das ist fr mich schon ber die Grenze des rechtlich Erlaubten hinaus.



"Achtung, allmhlich mu Ihnen ein Licht aufgehen"!
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  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 18:28 
Titel:
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Das ist alles richtig, spielt aber, im Grunde genommen, keine Rolle. Wenn ein beherzter Staatsanwalt sich einmal die Zeit nehmen wrde, ausfhrlich zu recherchieren, was natrlich auch die Beschlagnahme von entsprechenden Unterlagen und Aufzeichnungen beinhalten msste, und dann eine fundierte Anklage erheben wrde, dann mchte ich mal den (oder die) Richter sehen, der das nicht als reines Glcksspiel einstuft (und evtl. noch weitere Ungereimtheiten aufdeckt). Vor allem, wenn man die Kumulierung der Anrufkosten, die ja durch die Unterlagen beweisbar wren, in Betracht zieht.

Dann reicht schon ein erstinstanzliches Urteil, wegen des ffentlichen Interesses bzw. aus anderen Grnden von einem Landgericht gesprochen, um zumindest mchtig Unruhe unter den Call-in-Anbietern aufkommen zu lassen.

Aber den mutigen Staatsanwalt msste man zuerst mal finden.



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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  Fedaykin



Beitrge: 1
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 18:43 
Titel: Quizsendungen von ,,Neun Live" und der Tatbestand des Abzocke
Thema Beschreibung: aus wistra 08,285-291
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Huhu...ich hab heut in der Uni durch Zufall die aktuellste Wistra (Zeitschrift fr Wirtschaft-und Steuerstrafrecht) in den Fingern gehabt....ich zitiere mal...aus dem Inhaltsverzeichnis...hab den Artikel nur berflogen..liest sich aber nicht wirklich gut...jedenfalls fr 9Live.

Link


von Noltenius Noltenius
wistra 2008, 285 - 291
Zusammenfassung
Private Fernsehsender wie z.B. der Sender ,,Neun Live" bieten fr 50 Cent pro Anruf die Teilnahme an Ratesendungen an. Fr die strafrechtliche Einordnung dieser Sendungen ist entscheidend, ob sie als Glcks- oder Geschicklichkeitsspiele zu werten sind. Wird dem Zuschauer durch die Moderatoren vorgetuscht, der Gewinn wre mageblich von seinen Fhigkeiten und Fertigkeiten abhngig (Geschicklichkeitsspiel), ist der Ausgang des Spiels aber tatschlich vor allem vom Zufall abhngig (Glcksspiel), ist eine Tuschung ber Tatsachen i.S.d. 263 StGB zu bejahen. Anhand des Beispiels einer Quizsendung von ,,Neun Live" werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale des Betrugs errtert und im Ergebnis bejaht. bertrgt man zudem – wie es der BGH vorschlgt – die Grundstze der mitelbaren Tterschaft kraft organisatorischer Machtapparate auf Unternehmen, kommt auch der Geschftsfhrer des Senders als mittelbarer Tter in Betracht.


Edit Callpassive: Link wegen Breite angepasst.
Bitte die Beitrge in die entsprechenden Threads schreiben.
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Verschoben am: Freitag, 29.08.2008, 18:48 Uhr von Callpassive
Verschoben von rechtliche Handhabe bei CALL-TV Sendungen nach Das Internet und Blogs
  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 18:55 
Titel:
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Liest sich interessant, aber auf den Bolzen mit Glcks- und Gewinnspiel sind wir schon vor fast einem Jahr gekommen. (Siehe HIER). Wenn es sich bei der Verfasserin nicht um eine angesehene Juristin handeln wrde, dann knnte man denken, dass einige Formulierungen 1:1 bernommen wurden. Rolling Eyes

Alles schn und gut, aber wie gesagt: Es fehlt mir immer noch die Konsequenz aus diesem Artikel.



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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  GeorgeOrwell
Ratefuchs
Ratefuchs

Alter: 46
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 159
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 19:49 
Titel:
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« Speculatius » hat Folgendes geschrieben:
. Wenn es sich bei der Verfasserin nicht um eine angesehene Juristin handeln wrde, dann knnte man denken, dass einige Formulierungen 1:1 bernommen wurden. Rolling Eyes

Alles schn und gut, aber wie gesagt: Es fehlt mir immer noch die Konsequenz aus diesem Artikel.

Die fehlt mir auch, ich bin von dieser Zusammenfassung eigentlich enttuscht und htte mehr erwartet. Ich such mir an der Uni meiner Heimatstadt mal den Artikel heraus und schaue mal ob hier richtig subsumiert wurde Wink .
Zitat "[...]Tatbestandsmerkmale der Abzocke errtert und im Ergebnis bejaht". Das ist das Problem. Der Tatbestand wird von ihr bejaht, ich glaube so wrden alle hier im Forum entscheiden, ein Gericht kann aber zu einem ganz anderen Ergebnis kommen.
Soweit ich wei hat ein Gericht schon die Unerheblichkeit des Einsatzes von 0,50€ besttigt und somit das Vorhandensein eines Glcksspieles verneint

P. S. brigens sollten wir trotzdem Frau Dr. Noltenius loben. Nicht selten stellen sich Juristen, leider, in den Dienst des Geldes und versuchen das Gesetz dahingehend auszulegen. Call-In Abzocker haben sicher mehr Geld als wir. Das Fr. Dr. Noltenius eigentlich uns allen aus der Seele spricht, WE LOVE CALL-IN-TV, zeugt von Charakter DANKESCHOEN
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  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 20:29 
Titel:
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« GeorgeOrwell » hat Folgendes geschrieben:
Das Fr. Dr. Noltenius eigentlich uns allen aus der Seele spricht, WE LOVE CALL-IN-TV, zeugt von Charakter DANKESCHOEN

Ja, ist ja keine Frage. Schn, dass sich auch auerhalb dieses Forums jemand mit Call-in auseinander setzt. Ich will ja auch nicht rummeckern mit dem, was ich da schreibe, ich mchte nur nicht, dass jetzt das groe Hoffen ausbricht, weil da jemand mal das publiziert hat, was wir hier tglich feststellen.

Also, auch von mir: Anerkennung dafr, dass die Dame sich mit dem Thema auseinandersetzt. Es knnte ja sogar sein, dass dieser Artikel von einem ehrgeizigen Staatsanwalt gelesen wird, und der sich dann zu etwas berufen fhlt... Cool



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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  judea1lopl
Veteran
Veteran


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Beitrge: 927
Wohnort: dortmund
BeitragVerfasst am: Freitag, 29.08.2008, 22:44 
Titel: Re: Quizsendungen von ,,Neun Live" und der Tatbestand des ABZOCKE
Thema Beschreibung: aus wistra 08,285-291
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« Fedaykin » hat Folgendes geschrieben:
Huhu...ich hab heut in der Uni durch Zufall die aktuellste Wistra (Zeitschrift fr Wirtschaft-und Steuerstrafrecht) in den Fingern gehabt....ich zitiere mal...aus dem Inhaltsverzeichnis...hab den Artikel nur berflogen..liest sich aber nicht wirklich gut...jedenfalls fr 9Live.

Anhand des Beispiels einer Quizsendung von ,,Neun Live" werden die einzelnen Tatbestandsmerkmale der Abzocke* errtert und im Ergebnis bejaht. bertrgt man zudem – wie es der BGH vorschlgt – die Grundstze der mitelbaren Tterschaft kraft organisatorischer Machtapparate auf Unternehmen, kommt auch der Geschftsfhrer des Senders als mittelbarer Tter in Betracht.


Wirklich interessanter Artikel! Mte man mal in Gnze lesen, versuchs mal online an der RUB als erstes.

Diese Konstruktion der mittelbaren Tterschaft ist natrlich usserst tricky und ich muss zugeben, daran hatte ich jetzt vorerst weniger gedacht. Bin eher von der Mittterschaft ausgegangen.
Letztlich eine Konstruktionsangelegenheit und reine Subsumtion reicht da auch nicht aus damit es zu einer strafrechtlich relevanten Reaktion kommt.
Da spielen noch ganz andere Faktoren leider eine Rolle, politische nmlich.
Aber vielleicht kommt doch jetzt allmhlich was aus der juristischen Lehre, dass die Sache voranbringt und auch Impulse fr die immer noch "wankelmtig"- abwartende Rechtssprechung bringt!
Erst einmal MUSS ein GLCKSSPIEL angenommen werden, was natrlich dann auch ohne strafrechtliche Hilfe - mit Hilfe privat- und / oder verwaltungsrechtlicher Normen - vieles einfacher machen knnte, dem CI den "Garaus" zu machen, so brutal das auch klingen mag; brutal zocken diese Sender die Lemminge schlielich auch ab.

*Ein Wort und entsprechenden Artikel vorsichtshalber gendert



"Achtung, allmhlich mu Ihnen ein Licht aufgehen"!
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  Speculatius
CITV.NL Moderator

Alter: 68
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 4845
Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Samstag, 30.08.2008, 02:49 
Titel: Re: Quizsendungen von ,,Neun Live" und der Tatbestand des ABZOCKE
Thema Beschreibung: aus wistra 08,285-291
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« judea1lopl » hat Folgendes geschrieben:
Diese Konstruktion der mittelbaren Tterschaft ist natrlich usserst tricky und ich muss zugeben, daran hatte ich jetzt vorerst weniger gedacht. Bin eher von der Mittterschaft ausgegangen.

Mmm...also, das war fr mich eigentlich klar. Wenn ein justiziables Verhalten vorliegt, dann kann m. E. nur eine mittelbare Tterschaft vorliegen. Oder will jemand ernsthaft behaupten, dass der Moderator oder der Redakteur/Regisseur sich die ganzen Sachen ausdenkt, ohne eine Anweisung "von oben" zu haben, bzw. ohne dass ber fast 7 Jahre hinweg so was in der Vorstandsetage niemand sieht?

Wie gesagt: Wenn es so wre. Aber dann sollte man sich auch berlegen, ob nicht bei den LMA eine Mittterschaft vorlge.

Alles natrlich hypothetisch Exclamation



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  judea1lopl
Veteran
Veteran


Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Beitrge: 927
Wohnort: dortmund
BeitragVerfasst am: Samstag, 30.08.2008, 03:01 
Titel: Re: Quizsendungen von ,,Neun Live" und der Tatbestand des ABZOCKE
Thema Beschreibung: aus wistra 08,285-291
 Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden MSN Messenger

« Speculatius » hat Folgendes geschrieben:
« judea1lopl » hat Folgendes geschrieben:
Diese Konstruktion der mittelbaren Tterschaft ist natrlich usserst tricky und ich muss zugeben, daran hatte ich jetzt vorerst weniger gedacht. Bin eher von der Mittterschaft ausgegangen.

Mmm...also, das war fr mich eigentlich klar. ...

Wie gesagt: Wenn es so wre. Aber dann sollte man sich auch berlegen, ob nicht bei den LMA eine Mittterschaft vorlge.

Alles natrlich hypothetisch Exclamation

Rein hypothetisch durchaus berlegenswert, ob seitens dieser Anstalten auch eine Tterschaft oder zumindest TEILNAHME vorlge!
Wie gesagt, rein als Hypothese mal angenommen Exclamation

Bei der Tterschaft bin ich eigentlich von einem GEMEINSCHAFTLICHEM Tatentschluss ausgegangen, also Mittterschaft. Aber mittelbare liegt sicher nher, stimmt schon.



"Achtung, allmhlich mu Ihnen ein Licht aufgehen"!
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  Mork vom Ork
Grnes Mitglied

Alter: 52
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 10888
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Samstag, 30.08.2008, 08:00 
Titel:
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Ich habe mittlerweile den gesamten Artikel lesen knnen, und ich muss sagen, Frau Noltenius hat sich richtig Gedanken gemacht. Der Text liest sich zwar ein bischen schwer fr einen "Nichtjuristen", bietet dafr aber eine Vielzahl an Quellenangaben und zeigt eindeutig, das hier jemand am Werk war, der sich mehr als 5 Minuten mit dem Thema CALL-IN beschftigt hat.

Und alles in allem bleibt mir nur zu sagen, da das Fazit von Frau Noltenius schon immer das Motto dieses Forums gewesen ist. Ebenso sollte dieser Artikel nicht nur von der BLM zur Kenntnis genommen werden, sondern von allen 16 Landesmedienanstalten, da der geschilderte Inhalt auf smtliche Gewinnspielsendungen, die nach dem Prinzip 9LIVE's funktionieren, anzuwenden ist.



Nur Sie entscheiden, ob die protokollierten Anrufer echt sind oder nicht.
Die in diesem Beitrag gemachten Aussagen knnen, mssen aber nicht den Tatsachen entsprechen.
Lt. TAZ ein "leidenschaftlicher Hasser von grenzdebilen Anrufsendungen".
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  Fernsehkritiker
Ratefuchs
Ratefuchs

Alter: 48

Beitrge: 158
BeitragVerfasst am: Samstag, 30.08.2008, 23:23 
Titel:
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wei jemand, wo die gute Frau wohnt? wre fr ein Interview interessant...

EDIT: Hab es schon selbst heraus gefunden - in Bonn: http://www.rechtsphilosophie.uni-bonn.de/mitarbeiter.html



www.fernsehkritik.tv
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