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Regeln der LMA zu TV-Gewinnspielen November 2005
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  Mork vom Ork
Grnes Mitglied

Alter: 52
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 10888
Wohnort: Berlin
BeitragVerfasst am: Freitag, 02.06.2006, 00:24 
Titel: Regeln der LMA zu TV-Gewinnspielen November 2005
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Anwendungs- und Auslegungsregeln der Landesmedienanstalten
fr die Aufsicht ber Fernseh-Gewinnspiele


1. Kosten

1.1 Hhe der Kosten
Kosten, die fr die Teilnahme an einem Gewinnspiel anfallen und das Transportentgelt fr eine Postkarte (aktuell 45 Cent) nicht bersteigen, stellen keinen Einsatz dar.
Die Kosten i. H. v. 49 Cent/Anruf aus dem deutschen Festnetz, die zur Zeit des DLMBeschlusses 2001 fr den Versand einer Postkarte zu entrichten waren, stellen derzeit den Hchstbetrag dar.

1.2 Kommunikation der Kosten
Die Hhe der Kosten aus dem deutschen Festnetz ist zum einen in den Mitmachregeln (MMR) darzulegen. Zum anderen hat eine deutliche permanente Bildschirmdarstellung der Kosten zu erfolgen. Weiterhin sind Hinweise zu den Kosten in der Moderation zu erteilen. Zustzlich ist darauf hinzuweisen, dass fr Anrufe aus dem Mobilfunkbereich hhere Kosten anfallen; eine Angabe von Tarifen der zahlreichen Netzanbieter ist in diesem Fall nicht erforderlich. Falls eine Mitspielmglichkeit aus dem Ausland angeboten wird, ist auf die hierfr anfallenden hheren Kosten hinzuweisen.

2. Teilnahmeberechtigung

2.1 Ausschluss Minderjhriger
Hinweise auf die Altersbeschrnkung haben sowohl in der Moderation (5.1) als auch auf dem Bildschirm zu erfolgen.

2.2 Ausschluss eigener Mitarbeiter
Mitarbeiter des veranstaltenden Senders und deren Angehrigen sind von der Teilnahme an den Spielen ausgeschlossen.

2.3 Ausschluss der Mitarbeiter der Aufsicht fhrenden Stelle
Mitarbeiter der Landesmedienanstalten sind von der Teilnahme an den Spielen ausgeschlossen.

2.4 Ausschluss briger Personen
Ein Ausschluss von einzelnen Zuschauern darf nur anhand abstrakt-genereller Regelungen erfolgen, die im Vorfeld bekannt gegeben wurden. Gleiches gilt fr den Fall, dass die Zuschauer unlautere Mittel einsetzen, um sich einen unrechtmigen Vorteil gegenber anderen Mitspielern zu verschaffen.

3. Spielgestaltung

3.1 Verschiedene Spielablufe/Spielmodi
Derzeit werden berwiegend zwei Grundvarianten (mit unterschiedlichen Abwandlungen) der Anruferauswahl bei den Sendern eingesetzt:
?Anrufbeantworter-" und ?Hot Button/Buzzer"-Spiel. Nach Auslsung des technischen Mechanismus whlt dieser entweder zu einem beliebigen Zeitpunkt eine beliebige stehende Telefonleitung zur Durchstellung in die Sendung (Hot Button/Buzzer) aus, oder legt nach Ablauf eines vorgegebenen Zeitraumes eine beliebige Reihenfolge von AB-Nachrichten fest, wobei die Anrufer in dieser beliebigen Reihenfolge zurckgerufen werden. Whrend des gesamten Spielverlaufs ist der Zuschauer in regelmigen Abstnden auf die aktuell eingesetzte Spielvariante hinzuweisen. Letztere ist insbesondere durch eine permanente Einblendung eines eindeutigen Symbols am Bildschirm zu kennzeichnen. Im Hot-Button-Modus ist der Zuschauer von Beginn des Spiels an darber zu informieren, in welchem Zeitrahmen eine Durchstellung vorgesehen ist. Dies kann durch ein eingeblendetes Zeitfenster (sog. Countdown) geschehen. Bei Spielen mit einem offenen Zeitfenster, d. h. ein ablaufendes Zeitfenster wird nicht eingeblendet und die Zeitdauer bis zur Durchstellung eines Zuschauers ist deutlich lnger gewhlt, ist dem Zuschauer durch Moderation und Bildschirmeinblendungen whrend der gesamten Spieldauer in regelmigen Abstnden bekannt zu geben, dass der Zeitpunkt der Durchstellung ungewiss ist und zu einem beliebigen, auch deutlich spter liegendem Zeitpunkt erfolgen kann.

3.2 nderung der Spielregeln
Bei gleichen Spielarten drfen keine willkrlichen nderungen der Spielregeln vorgenommen werden (z. B. keine wechselnde Bercksichtigung verschiedener Schriftarten/- gren, ausgeschriebener Zahlen u. .). Die Spielregeln sind der aufsichtsfhrenden Landesmedienanstalt auf Anfrage zur Verfgung zu stellen.

3.3 Bildmanipulationen
Spiele, bei denen absichtlich zu Spielzwecken vernderte Bilder verwendet werden, sind erlaubt, wenn sie grundstzlich fr das Medium Fernsehen geeignet sind und davon auszugehen ist, dass die technische Ausstattung des durchschnittlichen Fernsehhaushalts eine Lsung des Spiels zulsst. Unzulssig sind daher insbesondere ?angefressene" Buchstaben, verzerrte Graphikspiele oder eine schlechte graphische Auflsung. Auf die unterschiedliche Darstellung insbesondere bei verschiedenen Bildschirmformaten (16:9, 4:3) und Bildschirmkategorien (Plasma-Bildschirm, PCBildschirm etc.) ist zu achten.

3.4 Aussagen zur Gewinnsumme
Sowohl in der Moderation als auch in den mittlerweile hufig verwendeten Einblendungen der Gewinnsumme ist eindeutig auf die vom Sender sicher garantierte Gewinnsumme sowie auf eine ggf. zustzlich eingerumte Gewinnchance (Jackpot) hinzuweisen. Der Zuschauer ist whrend der gesamten Sendung in regelmigen Abstnden darber zu informieren, welche Voraussetzungen erfllt sein mssen, damit eine Ausschttung der als Gewinnchance bezeichneten Summe erfolgt. Falls eine sichere Gewinnsumme nicht garantiert wird, ist dies durch Moderation und Einblendung deutlich zu machen. Das bloe Einblenden des Begriffs ?Gewinnchance" ist hierfr unzureichend. Eine irrefhrende Vermischung von garantierter Gewinnsumme und Gewinnchance ist unzulssig.

3.5 Aufleger
Sollte ein Zuschauer, der im Hot-Button/Buzzer-Spiel mit oder ohne Zeitfenster in die Sendung durchgestellt worden ist, auflegen, ist sofort ein weiterer Zuschauer durchzustellen.

4. Mitmachregeln (MMR)

4.1 Kommunikation der MMR
Die MMR sind in geeigneter Weise im Internet und Videotext zu verffentlichen. In der Moderation haben Hinweise auf die Mitmachregeln zu erfolgen.

4.2 Inhalt der MMR
In den MMR sind die Kosten, die Teilnahmeberechtigung, die geltenden Spielmodi sowie die Einwahlchance zu erlutern. In letzterem Fall ist der Hinweis auf einen von einem externen Telefonie-Dienstleister betriebenen Auswahlmechanismus unzureichend. Es hat ein ausdrcklicher Hinweis zu erfolgen, dass nicht jeder Anruf, der Telefonkosten produziert, in die Sendung durchgestellt wird.
Ebenso ist der Hinweis aufzunehmen, dass die Zuschauer das eigene Telefonierverhalten kontrollieren sollen.

5. Moderation

5.1 Allgemeines
Im Rahmen der Moderation ist auf Kosten, fehlende Teilnahmeberechtigung von Minderjhrigen, Spielmodi, Einwahlchance, Telefonierverhalten und die Verffentlichung der MMR hinzuweisen. Diese Hinweise haben in einer Sendung mehrmals, in der Regel in Abstnden von ca. 10 Minuten zu erfolgen. Von dieser Zeitvorgabe kann abgewichen werden, wenn der Hinweispflicht durch permanente graphische Darstellung oder das Einfgen von Laufbndern nachgekommen wird.

5.2 Irrefhrung/Falschinformationen
In der Moderation sind irrefhrende und falsche Aussagen jeglicher Art, insbesondere ber den Schwierigkeitsgrad und die Lsungslogik der Aufgabe, sowie ber die Spiel- und Mitmachregeln und die Einwahlchance, unzulssig. Gleiches gilt fr die Aussagen hinsichtlich der zu erzielenden Gewinnsumme. Hier darf insbesondere keine Vermischung von Jackpot und Gewinnsumme erfolgen (siehe 3.4).
Dem Zuschauer sind bei allen Spielen in angemessenem Umfang Hinweise zum Schwierigkeitsgrad und zur Lsungslogik zu erteilen.

Der Aufbau von nicht vorhandenem Zeitdruck ist unzulssig.

5.3 Wahlwiederholung
Die Aufforderung zum Mitmachen darf keinen besonderen Anreiz zu wiederholtem Anrufen enthalten.
Insbesondere ist ein Vergleich zwischen Anrufkosten und Gewinnsumme unzulssig.

6. Auflsung der Rtsel

6.1 Zeitlicher Rahmen
Die Auflsung der Rtsel hat in der Regel nach Ablauf des Spieles bzw. bei Postkartenspielen nach Beendigung der Mitmachmglichkeit zu erfolgen. Hiervon kann aus Grnden der redaktionellen Gestaltung abgewichen werden; jedenfalls ist eine Auflsung in der jeweiligen Sendung erforderlich.

6.2 Inhaltliche Voraussetzungen
Die an einen fairen Wettbewerb zu stellenden Voraussetzungen erfordern, dass die Spiele transparent aufgelst werden. D. h. fr den durchschnittlichen Zuschauer muss es, insbesondere auch bei schweren Spielen mglich sein, die Lsungslogik nachzuvollziehen. Diesem Erfordernis kann auf vielfltige Art Rechnung getragen werden, sei es durch Einblendung der Fehler, Zwischensummenbildungen bei Additionsspielen o. .
Die bloe Angabe einer Lsungszahl ist unzureichend.

7. bermittlung von MMR und internen Dienstanweisungen an die Aufsicht
fhrende Landesmedienanstalt


Sender, die Fernseh-Gewinnspiele veranstalten, haben verbindliche Spielregeln (Mitmachregeln) aufzustellen und der jeweils zustndigen Landesmedienanstalt unaufgefordert die neueste Fassung der MMR und evtl. existierender (interner) Dienstanweisungen vorzulegen. Deren berprfung ist zur Kontrolle der Spielformate neben der Auswertung von Sendemitschnitten erforderlich.

---
Edit Mork vom Ork:
Ich habe mal die Stellen rot markiert, an die sich meines Erachtens nicht gehalten wird.



Nur Sie entscheiden, ob die protokollierten Anrufer echt sind oder nicht.
Die in diesem Beitrag gemachten Aussagen knnen, mssen aber nicht den Tatsachen entsprechen.
Lt. TAZ ein "leidenschaftlicher Hasser von grenzdebilen Anrufsendungen".

Zuletzt bearbeitet von Mork vom Ork am Montag, 07.01.2008, 22:52, insgesamt 4-mal bearbeitet
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  Mork vom Ork
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BeitragVerfasst am: Mittwoch, 09.08.2006, 20:59 
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FRAGEN UND ANTWORTEN
9Live - Gewinnspiele

Neben Werbung und Sponsoring entwickeln sich kostenpflichtige telefonische Gewinnspiele ber 0190er oder 0137er Telefonnummern zu einer wichtigen Einnahmequelle fr private Fernsehveranstalter. Inzwischen haben sich Sender etabliert, die sich zum berwiegenden Teil aus dieser Einnahmequelle finanzieren, wie z. B. der in Bayern genehmigte Sender 9Live, der rund 20 Millionen Anrufe pro Monat verzeichnet.

Im Jahr 2004 erreichten die BLM zahlreiche Zuschauerbeschwerden ber die mangelnde Gewhrleistung fairer Gewinnchancen. 9Live wurde vorgeworfen, mit unlauteren Methoden zu arbeiten. Im Mittelpunkt stand der Verdacht, der Sender wrde die Leitungen ins Studio nicht wie versprochen freihalten, sondern ein knstliches Nadelhr erzeugen bzw. einen kostenpflichtigen Besetztton einspielen. Aufgrund von Strafanzeigen wegen Betrugsverdachts wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Sender eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Mnchen kam jedoch zu dem Ergebnis, dass sich die Vorwrfe der Manipulation, des Betrugs, des unerlaubten Glcksspiels und der Tuschung von Zuschauern nicht erhrtet hatten. Die Geschftspraxis von 9Live sei in strafrechtlicher Hinsicht ?nicht zu beanstandenâ??. Anklage wurde nicht erhoben.

Diese grundstzliche Besttigung des Geschftsmodells als unbedenklich schliet jedoch nicht aus, dass einzelne Spiele unzulssig, einige Moderationspraktiken zu unterlassen und bestimmte Mindestanforderungen einzuhalten sind. Um Mindeststandards zu gewhrleisten und ein bundesweit einheitliches Level zu schaffen, haben die Landesmedienanstalten Regeln fr Fernseh-Gewinnspiele erarbeitet. Mit den "Anwendungs- und Auslegungsregeln der Landesmedienanstalten fr die Aufsicht ber Fernseh-Gewinnspiele", die im November 2005 verabschiedet wurden, haben die Landesmedienanstalten einheitliche und klare Kriterien fr die Bewertung von Gewinnspielen geschaffen.

Sollten Sie Grund zur Beschwerde haben, so schicken Sie uns diese bitte mit Angabe des genauen Sachverhalts an info@blm.de. Ihre Beschwerde wird dann von den Bereichen Recht und Programm der Landeszentrale geprft.

Quelle des originalen Beitrags: Webseite der BLM

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HIER finden Sie die Beschwerden, die von Usern dieses Forums bereits eingereicht worden sind. Um rege Beteiligung wird gebeten, da nach wie vor gegen diverse Regeln verstossen wird.



Nur Sie entscheiden, ob die protokollierten Anrufer echt sind oder nicht.
Die in diesem Beitrag gemachten Aussagen knnen, mssen aber nicht den Tatsachen entsprechen.
Lt. TAZ ein "leidenschaftlicher Hasser von grenzdebilen Anrufsendungen".
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Verschoben am: Montag, 07.01.2008, 12:44 Uhr von Mork vom Ork
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