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Satzungsentwurf der Landesmedienanstalten zu Gewinnspielen
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  Callpassive
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Beitrge: 2474
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 16:32 
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« TAZ » hat Folgendes geschrieben:
Aber ber Beanstandungen entscheidet zuknftig die schnittig "ZAK" abgekrzte neue "Kommission fr Zulassung und Aufsicht" der 14 Medienanstalten - mit bindenden Mehrheitsbeschlssen, was dafr sorgen soll, dass einzelne sogenannte Medienwchter nicht zu viel Rcksicht auf befreundete Sender nehmen knnen.

Es gibt also Medienwchter, die gerne und hufig Rcksicht auf die CI-Veranstalter nehmen. Dann gibt es also auch welche, die dies nicht tun? Dann waren letztgenannte in den vergangenen Jahren aber seeeehr ruhig und zurckhaltend.

Durch die ZAK soll dann alles besser werden? Einen ersten Eindruck von der ZAK bekommt man ja schon, als sie bei der November-Version der neuen Regeln zurckgerudert sind.

« TAZ » hat Folgendes geschrieben:
"Verbraucherschutz und Transparenz gehen vor", sagt Drr. "Und die Sender sind sich bewusst, dass die neue Satzung Vernderungen der Medienlandschaft bedeuten kann."

Natrlich sind sie sich darber bewusst, denn sie haben bei der neuen Satzung ja mitgewirkt und versucht, von ihrem "Geschftsmodell" so viel wie mglich zu retten. Wenn "Verbraucherschutz und Transparenz" tatschlich wichtig fr die ZAK wren, dann bestnden die Regeln der neuen Satzungen zu CI nur aus einem einzigen Satz:

Gewinnspielsendungen im deutschen Fernsehen sind nicht zulssig.

Dieser Satz wrde Vernderungen in der Medienlandschaft bedeuten.

« TAZ » hat Folgendes geschrieben:
Davon will man bei 9Live nichts wissen. Geschftsfhrer Ralf Bartoleit sagt, er sehe fr sein Programm "keine grundlegenden nderungen". 9Live sei "auch ein Treiber und Befrworter in dieser Sache": "Natrlich kann man sich darber streiten, ob die deutlich gestiegene Zahl der Hinweispflichten einem Live-Programm zutrglich ist. Aber ein klares Reglement stellt auch einen fairen Wettbewerb sicher, von dem auch der Zuschauer profitiert. Wir setzen uns seit jeher dafr ein, das Geschftsmodell langfristig und nachhaltig abzusichern." Bartoleit behauptet gar, 9Live praktiziere bereits jetzt "die meisten der angekndigten Manahmen".

Wenn Ralf Bartoleit bei der neuen Satzung keine Vernderungen fr CI sieht, dann ist er blind. Offensichtlich ist fr ihn der faire Wettbewerb zwischen den CI-Veranstaltern wichtiger als der Zuschauer und der Verbraucherschutz. Wenn er etwas nicht will, dann ist es, dass die Anrufer bei CI von irgendwelchen Regeln profitieren, die sein "Geschftsmodell" einschrnken knnen.



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  Callpassive
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Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2474
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 17:29 
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Ich habe die beiden Satzungen von Oktober und November Wort fr Wort verglichen. Daran kann man schn erkennen, was den CI-Veranstaltern bei der Oktober-Fassung nicht gepasst hat und bei welchen Punkten die LMAen sich dem "Geschftsmodell" untergeordnet haben.

Die jeweiligen Satzungs-Formulierungen habe ich nicht als Quote dargestellt, weil es dann schwieriger zu vergleichen ist. Vernderungen habe ich mit Fettdruck markiert, Kommentare von mir sind in blau.

Themen wie der Jugendschutz oder die Mehrfachteilnahme habe ich hier im Detail nicht noch einmal aufgefhrt, da sie in diesem Thread bereits angesprochen worden sind.


Nov.:
S. 1: Datumsangabe fehlt
S. 2: Inhaltsverzeichnis fehlt



1,2,2
Okt.:
Die Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages, des Glcksspielstaatsvertrages, des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sowie telekommunikationsrechtliche Regelungen bleiben unberhrt.

Nov.:
Die Regelungen des Staatsvertrages ber den Schutz der Menschenwrde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien, des Glcksspielstaatsvertrages, des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb sowie telekommunikationsrechtliche Regelungen bleiben unberhrt.

Wie ich das verstehe, bleiben in der Oktober-Version die allgemeinen genannten Vertrge unberhrt, whrend in der November-Version nur die Vertrge aus dem Staatsvertrag unberhrt bleiben. Welchen Unterschied das macht, kann ich nicht beurteilen.



2,4
Okt.:
Unentgeltlich im Sinne der Satzung sind Gewinnspiele, bei denen fr die Nutzerinnen und Nutzer unabhngig vom Kommunikationsweg maximal 0,14 € pro Teilnahme anfallen.

Nov.:
Unentgeltlich im Sinne der Satzung sind auch Angebote, bei denen fr die Nutzerinnen und Nutzer bei telefonischem Kontakt maximal 0,14 €, fr eine SMS maximal 0,20 €, bei postalischem Kontakt die Kosten einer Postkarte pro Teilnahme anfallen.

Die engere Auslegung "Gewinnspiel" wurde durch die allgemeinere Formulierung "Angebot" ersetzt. Der maximale Preis fr einen SMS wurde von 14 auf 20 Cent erhht. Dies betrifft insbesonders die Gewinnspiele mit den "superschweren" Fragen, die man bei fast allen Privat-Sender sehen kann.



3 Jugendschutz
Das Thema wurde hier bereits angesprochen. Wie ich es verstehe, sind Minderjhrige (Personen unter 18 Jahren) nach wie vor von CI ausgeschlossen. Allerdings knnen Minderjhrige ab 14 Jahren an Gewinnspielen teilnehmen. Es wird hier sehr fein unterschieden zwischen Gewinnspielsendungen und Gewinnspielen. In der Oktober-Version drfen Minderjhrige an Gewinnspielen und Gewinnspielsendungen nicht teilnehmen. In der November-Version wird beim Jugendschutz zwischen Gewinnspielen und Gewinnspielsendungen unterschieden:

3,1
Okt.:
Minderjhrigen darf die Teilnahme an Gewinnspielen und Gewinnspielsendungen nicht gestattet werden.

Nov.:
Minderjhrigen darf die Teilnahme an Gewinnspielsendungen nicht gestattet werden. Minderjhrigen unter 14 Jahren darf die Teilnahme an Gewinnspielen nicht gestattet werden.

Damit ist sichergestellt, dass z.B. bei Deutschland sucht wen-auch-immer auch die Jugendlichen zur Kasse gebeten werden knnen. Diese Sendungen sind schlielich auf die junge Zielgruppe ausgerichtet und dieses Geschft wird den Fernsehmachern durch diese Formulierung offiziell erlaubt. Dabei wirkt die berschrift "Jugendschutz" nur noch lcherlich.



5,3
Okt.:
Bei Anwendung eines technischen Auswahlverfahrens hat der Anbieter sicherzustellen, dass fr jede Nutzerin und jeden Nutzer zu jeder Zeit die gleiche Chance sowie die grundstzliche Mglichkeit besteht, ausgewhlt zu werden, und dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Auswahl der Nutzerinnen und Nutzer dem Zufallsprinzip unterworfen sind.

Nov.:
Bei Anwendung eines technischen Auswahlverfahrens hat der Anbieter sicherzustellen, dass fr jede Nutzerin und jeden Nutzer whrend der gesamten Dauer des Gewinnspieles / der Gewinnspielsendung die gleiche Chance sowie die grundstzliche Mglichkeit besteht, ausgewhlt zu werden, und dass sowohl der Zeitpunkt als auch die Auswahl der Nutzerinnen und Nutzer dem Zufallsprinzip unterworfen sind.

Ich nehme an, diese Vernderung bezieht sich auf die Zeit, in der die Runde noch nicht gestartet wurde (also auf die Bedenkzeit oder die bliche Diskussion zwischen Animateur und Regie ber den Schwierigkeitsgrad). In dieser Zeit kann und muss nach der November-Fassung niemand durchgestellt werden. Bedenkzeit und sonstiges Geblubber vor dem Rundenstart wird uns also erhalten bleiben.



8,4
Okt.:
Der Anbieter hat bei Gewinnspielen / Gewinnspielsendungen durch technische Manahmen sicherzustellen, dass eine bersteigerte Mehrfachteilnahme ausgeschlossen wird. Er hat bei Gewinnspielen und Gewinnspielsendungen sicherzustellen, dass je Nutzerinnen- und Nutzeranschluss bzw. vergleichbarer technischer Kontaktmglichkeit pro Stunde insgesamt nicht mehr als 10,00 Euro und pro Tag insgesamt nicht mehr als 30,00 Euro an Entgelt entstehen knnen.

Die beiden Stze wurden komplett gestrichen. Das Thema wurde bereits erwhnt.



10, 1, 8
Okt.:
das Teilnehmeraufkommen der letzten 10 Minuten.

Wurde komplett gestrichen. Das Thema wurde bereits erwhnt.



11,1,1
Okt.:
Hinweise gem. 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 sind durch mndliche Hinweise zu Beginn und in hchstens zehnmintigem Abstand sowie eine deutlich lesbare Bildschirmeinblendung whrend des gesamten Sendungsverlaufs zu erteilen.

Nov.:
Hinweise gem. 10 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 sind durch mndliche Hinweise zu Beginn und in hchstens fnfzehnmintigem Abstand sowie eine deutlich lesbare Bildschirmeinblendung whrend des gesamten Sendungsverlaufs zu erteilen.

Hier geht es um die Hinweise zum Jugendschutz (Minderjhrige drfen nicht mitspielen und knnen auch nichts gewinnen) und zum Teilnahmeentgelt. Die Veranstalter haben die LMAen offensichtlich davon berzeugen knnen, dass die Hinweise alle 15 Minuten ausreichen.



11,1,4
Okt.:
Informationen ber das Teilnehmeraufkommen gem. 10 Abs. 1 S. 2 Nr. 8 sind zumindest alle zehn Minuten durch mndlichen Hinweis und deutlich lesbare Bildschirmeinblendung zu erteilen.

Wurde komplett gestrichen. Das Thema wurde bereits erwhnt.



11,2
Okt.:
Bei Gewinnspielen im Fernsehen, die auerhalb einer Gewinnspielsendung veranstaltet werden, sind bei jeder Ankndigung des Gewinnspiels sowie jedes Mal, wenn eine konkrete Teilnahmemglichkeit erffnet und/oder zur Teilnahme aufgefordert wird, Hinweise gem. 10 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 4 sowohl mndlich als auch durch Bildschirmeinblendung zu erteilen.

Nov.:
Bei Gewinnspielen im Fernsehen, die auerhalb einer Gewinnspielsendung veranstaltet werden, sind, jedes Mal wenn eine konkrete Teilnahmemglichkeit erffnet wird, Hinweise gem. 10 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 4 mndlich zu erteilen, wenn die Teilnahmemglichkeit mndlich erffnet wird und durch Bildschirmeinblendung, wenn dies durch Einblendung erfolgt.

Hier geht es wieder um Gewinnspiele, also nicht um CI. Nach der November-Fassung muss nur bei jeder Teilnahmemglichkeit, aber nicht bei jeder Ankndigung, auf die Teilnahmebedingungen hingewiesen werden. Was genau unter "konkrete Teilnahmemglichkeit" verstanden werden soll, wird wohl ein Geheimnis der LMAen bleiben.



11,3
Okt.:
Bei Gewinnspielsendungen im Hrfunk sind Hinweise gem. 10 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 6 deutlich wahrnehmbar mndlich alle zwei Minuten zu erteilen.

Nov.:
Bei Gewinnspielsendungen im Hrfunk sind Hinweise gem. 10 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 bis 6 deutlich wahrnehmbar mndlich alle fnfzehn Minuten zu erteilen.

Das spricht fr sich.



12,1,9
Okt.:
9. Belege ber die aus einem Gewinnspiel / einer Gewinnspielsendung je Nutzerin oder Nutzer erzielten Einnahmen.

Dieser 9. Satz aus der Oktober-Fassung wurde im November komplett gestrichen. Es geht hier um die Auskunfts- und Vorlagepflichten der Veranstalter. Die Einnahmen der Veranstalter pro Nutzer scheinen die LMAen nicht zu interessieren.



13,1,1 + 2 vs. 13,1,1
Okt.:
Eine Ordnungswidrigkeit nach 49 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 des Rundfunkstaatsvertrags begeht, wer 1. entgegen 3 Abs. 1 die Teilnahme von Minderjhrigen an Gewinnspielen und Gewinnspielsendungen gestattet bzw. 2. entgegen 3 Abs. 2 bei konkreten Anhaltspunkten fr die Minderjhrigkeit einer Nutzerin oder eines Nutzers das Alter der Nutzerin oder des Nutzers nicht berprft bzw. bei erwiesener Minderjhrigkeit einer Nutzerin oder eines Nutzers dessen weitere Teilnahme sowie die Gewinnsauszahlung unterbindet

Nov.:
Eine Ordnungswidrigkeit nach 49 Abs. 1 Satz 2 Nr. 5 des Rundfunkstaatsvertrags begeht, wer 1. entgegen 3 Abs. 1 bei konkreten Anhaltspunkten fr die Minderjhrigkeit einer Nutzerin oder eines Nutzers, bzw. die Minderjhrigkeit unter 14 Jahren, das Alter der Nutzerin oder des Nutzers nicht berprft oder bei erwiesener Minderjhrigkeit einer Nutzerin oder eines Nutzers, bzw. einer Minderjhrigkeit unter 14 Jahren, dessen weitere Teilnahme sowie die Gewinnsauszahlung nicht unterbindet.

Das ist bezogen auf die Unterscheidung zwischen Minderjhrigen und Minderjhrigen unter 14 Jahren. Vgl. 3.



13,1,3 vs. 13,1,2
Okt.:
entgegen 8a Abs. 1 Satz 6 des Rundfunkstaatsvertrags fr die Teilnahme an einem Gewinnspiel / an einer Gewinnspielsendung ein Entgelt i.H.v. mehr als 0,50 Euro (einschlielich der gesetzlichen Mehrwertsteuer) verlangt,

Nov.:
entgegen 8a Abs. 1 Satz 6 des Rundfunkstaatsvertrags ein Gewinnspiel / eine Gewinnspielsendung anbietet, fr das/ die insgesamt ein Entgelt von mehr als 50 Cent erhoben wird."

Es geht hier um die Definition von Ordnungswidrigkeiten. Hier wurde das Wort "Teilnahme" durch "anbietet" ersetzt. Logisch, denn bei CI kann man bekanntlich haufenweise 50 Cent verlieren, ohne am Gewinnspiel berhaupt teilgenommen zu haben, d.h. ein Lsungsvorschlag abgegeben zu haben. Das ist und bleibt nach der November-Version legal.



14
Okt.:
Diese Satzung tritt in Kraft, sobald alle Landesmedienanstalten ihr zugestimmt haben. Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten teilt den Landesmedienanstalten den Zeitpunkt des Inkrafttretens mit.

Nov.:
Die Satzung tritt in Kraft, wenn alle Landesmedienanstalten die Satzung in den amtlichen Verkndungsblttern der Lnder verffentlicht haben.

Mit anderen Worten: Das kann noch dauern.



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  UAZ469
Der wahre Nils
Der wahre Nils

Alter: 37
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 447
Wohnort: Leipzig
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 18:46 
Titel:
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Tja, das ist also unser Rechtsstaat namens BRD. In unserem Land wird alles getan den Neokapitalismus in allen Bereichen voranzutreiben und die staatlichen Eingriffsmglichkeiten zunehmend einzuschrnken. Das ist genauso wie mit dem Urteil zur Offenlegung der Gaspreiskalkulation, da ja angeblich dadurch die Wettbewerbsfhigkeit eingeschrnkt sei (blo wo ist der Wettbewerb???). Oder wie wre es mit sogenannten Cold-Calls. Ich denke jeder hier im Forum kennt diese Anrufe, bei dem die Telefonisten versuchen einem irgend einen Schrott zu berhhten Preisen anzudrehen. Trotz neuer Gesetzeslage machen diese Firmen unbehelligt weiter, weil die zustndigen Behrden (BundNetzA) so gut wie nichts tun. Oder wie wre es mit sogenannten Zeitarbeitsfirmen, die Mitarbeiter zu Hungerlhnen einstellen, wodurch diese Mitarbeiter zustzlich noch Hartz IV beantragen mssen um ber die Runden zu kommen. Und das nur, weil diese Firmen behaupten nicht wirtschaftlich arbeiten zu knnen, wenn sie ihren Mitarbeitern einen Mindestlohn zahlen mssten. All diese Beispiele zeigen doch wie sehr in unserem Land an Verbaucherschutz und Gerechtigkeit gearbeitet wird....

Fr mich ist da irgendwie eine hnlichkeit zu dem Fall mit den Regeln der Landesmedienanstalten. Diese wurden ja auch mit fragwrdigen Begrndungen aufgeweicht. Wir werden ja sehen, wie konsequent wenigstens die Einhaltung des Restes der Regeln durch die zustndigen Landesmedienanstalten bewacht wird.
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  Achtung...ACHTUNG !!!
Obergnom
Obergnom


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Beitrge: 1626
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 19:36 
Titel:
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« Callpassive » hat Folgendes geschrieben:

« TAZ » hat Folgendes geschrieben:
"Verbraucherschutz und Transparenz gehen vor", sagt Drr. "Und die Sender sind sich bewusst, dass die neue Satzung Vernderungen der Medienlandschaft bedeuten kann."

Natrlich sind sie sich darber bewusst, denn sie haben bei der neuen Satzung ja mitgewirkt und versucht, von ihrem "Geschftsmodell" so viel wie mglich zu retten. Wenn "Verbraucherschutz und Transparenz" tatschlich wichtig fr die ZAK wren, dann bestnden die Regeln der neuen Satzungen zu CI nur aus einem einzigen Satz:

Gewinnspielsendungen im deutschen Fernsehen sind nicht zulssig.

Dieser Satz wrde Vernderungen in der Medienlandschaft bedeuten.



Erstmal Respekt @ Callpassive fr die Mhe, die Du Dir mit dem Vergleich hier im Thread gemacht hast - jetzt zum angefhrten Zitat...
Da es wohl nicht ganz aus der Medienlandschaft verschwinden wird, wre ich schon fr folgende Formulierung sehr dankbar, schliesslich hat man sich ja angeblich den Jugendschutz zuoberst auf die Fahnen geschrieben !

Gewinnspielsendungen im deutschen FREE - TV sind nicht zulssig.

Dieser Satz wrde Vernderungen in der Medienlandschaft bedeuten.
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  DF1AS
ischwerdbekloppt
ischwerdbekloppt

Alter: 61

Beitrge: 485
Wohnort: JO52gg
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 20:01 
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« redled » hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
(1) Minderjhrigen darf die Teilnahme an Gewinnspielsendungen nicht gestattet werden.
Minderjhrigen unter 14 Jahren darf die Teilnahme an Gewinnspielen nicht gestattet werden. Soweit eine Teilnahme untersagt ist, drfen keine Gewinne ausgeschttet werden.


Die ticken wohl nicht mehr richtig, oder? Da steht es ganz deutlich. Jugendliche unter 14Jahren knnen zwar anrufen, Gewinne drfen diese nicht erwarten! Weil das Geschft so mies luft, drfen nun auch Minderjhrige am Grundgesetz vorbei abgezockt werden!
Minderjhrige ab 14Jahren drfen zuknftig grundstzlich abgezockt werden.

Also, irgendwie hat bei denen die Tastatur geprellt. Der erste Satz (Minderjhrigen ...) beschreibt Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Der zweite Satz (U14) ist dann nicht mehr zu verstehen. Er schrnkt nichts ein, er erweitert nichts. Es steht dort - wie im gesamten Werk - viel Mll. Und die verwertbaren Regeln (Einblendung der Anruferzahlen, Anruflimit) ... na ja. Was soll man dazu sagen.
PLAQUE
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  redled
Grnes Mitglied

Alter: 49
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Beitrge: 2131
Wohnort: Aequitas Veritas
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 20:32 
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So wie es da steht, bedeutet das:

Minderjhrige drfen an Gewinnspielsendungen teilnehmen, sofern sie das 14Lebensjahr vollendet haben. Gestattet ist es aber nicht. Laughing

Minderjhrige unter 14Jahren ist die Teilnahme an Gewinnspielen nicht gestattet.

nicht gestattet* = unzulssig


*Wurde nur deshalb verwendet, weil "unzulssig" schon 9x in der neuen Satzung verwendet wurde und das unschn und unprofessionell aussieht.
Irgendetwas muss ja im neuen Entwurf verndert werden...
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  DF1AS
ischwerdbekloppt
ischwerdbekloppt

Alter: 61

Beitrge: 485
Wohnort: JO52gg
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 20:59 
Titel:
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Was sind das denn fr Gewinnspiele, die nicht Bestandteil einer Gewinnspielsendung sind?
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  Speculatius
CITV.NL Moderator

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Wohnort: Norddeutschland
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 21:14 
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@DF1AS: Diese "Gewinnspiele auerhalb von Gewinnspielsendungen" kannst Du tglich bei den privaten Sendern sehen. Es sind diese unfassbar dmlichen Fragen, die vor Beginn jeder Werbepause bei den Talk- oder anderen Shows gestellt werden. ("Was ist ein Vogel? Pfau oder Weh" Rolling Eyes )

Auerdem bin ich nach wie vor der Meinung, dass es sich bei den Call-in-Veranstaltungen um unerlaubtes Glcksspiel und nicht um Gewinnspiele handelt. Die "Geistesleistung", ein Rtsel zu lsen, steht bei den mittlerweile praktizierten Durchstellpausen weit hinter der Chance, berhaupt ins Studio durchgestellt zu werden. Und bei den immer mehr praktizierten "Treueprmien nur frs Durchkommen" bedarf es berhaupt keiner Geistesleistung mehr.

Call-in muss raus aus dem Rundfunkstaatsvertrag, Call-in darf sich nicht hinter der Presse- und Meinungsfreiheit und der Freiheit der Berichterstattung verstecken. Call-in muss als das behandelt werden, was es ist: Ein Geschftsmodell fr ein unerlaubtes Glcksspiel.



Das Wort "Wrde" kennen manche Menschen nur noch als Konjunktiv II in dem Satz: "Fr Geld wrde ich alles machen."
Der Inhalt meiner Beitrge spiegelt meine persnliche Meinung sowie meine persnlichen Eindrcke und Wahrnehmungen wider. Wenn nicht ausdrcklich erwhnt, handelt es sich nicht um beweiskrftige Tatsachen.
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  dancle86
nUrmaler
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Wohnort: Weimar / Schmalkalden
BeitragVerfasst am: Mittwoch, 19.11.2008, 22:28 
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« Speculatius » hat Folgendes geschrieben:
@DF1AS: Diese "Gewinnspiele auerhalb von Gewinnspielsendungen" kannst Du tglich bei den privaten Sendern sehen. Es sind diese unfassbar dmlichen Fragen, die vor Beginn jeder Werbepause bei den Talk- oder anderen Shows gestellt werden. ("Was ist ein Vogel? Pfau oder Weh" Rolling Eyes )

....


Bitte schieb nicht nur den privaten alles zu, auch die ffentlich rechtlichen Sender verhalten sich nicht besser, MDR,Das Erste,ZDF (z.B. ein Gewinnspiel in Wetten dass...) um mal ein paar zu nennen. Aber das sich die ffentlich rechtlichen immer mehr an die privaten anpassen ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr.



Jeder Beitrag spiegelt nur meine persnliche Sicht der Dinge wieder, es ist meine
Ansicht
und alleine ich bin dafr verantwortlich.
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  Tommy
Mehrfachgewinner
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Alter: 56
Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 113
Wohnort: Bayern
BeitragVerfasst am: Samstag, 22.11.2008, 07:55 
Titel:
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Es ist echt eine Sauerei, da wird einfach was gendert und gestrichen nur weil behauptet wird, es wre technisch nicht mglich.

Aber es ist ja klar, wenn es Call In nicht mehr geben wrde, gingen ja auch nicht unerhebliche Steuereinnahmen verloren. Und so gibt es halt weiterhin diese erlaubte Art der Abzocke.

Das ist einfach nur zum BRECHREIZ
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  GlowingHeart
Grner geht nicht
Grner geht nicht



Beitrge: 7103
BeitragVerfasst am: Samstag, 22.11.2008, 09:22 
Titel: Die Lobbyisten von ZAK & Co
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Entwurf: 7
Manipulationsverbot
Vernderungen in einem laufenden Gewinnspiel oder einer Gewinnspielsendung, insbesondere durch die Abnderung von Spielregeln, die Vorspiegelung weiterer Nutzerinnen und Nutzer oder Eingriffe in Nutzerinnen- und Nutzerauswahl, Rtsellsung oder Gewinn sind unzulssig.

Neu: 7
Manipulationsverbot
Vernderungen in einem laufenden Gewinnspiel oder einer Gewinnspielsendung, insbesondere durch die Abnderung von Spielregeln, die Vorspiegelung weiterer Nutzerinnen und Nutzer oder fehlender Nutzerinnen und Nutzer oder Eingriffe in Nutzerinnen- und Nutzerauswahl, Rtsellsung oder die Reduzierung des Gewinns sind unzulssig.

An dieser unterstrichenen Stelle haben wohl die Call-TV Veranstalter gedreht und ZAK & Co sich einlullen lassen, da im Entwurf eine generelle nderung eines ausgelobten Gewinns in einem Gewinnspieles unzulssig gemacht wurde, weder nach unten noch nach oben und war Im Entwurf nur fair.

Durch hinzufgen von die Reduzierung lsst es nun wieder die Option zu, einen ausgelobten Gewinn tief anzusetzen und je nach schwachen Anruferaufkommen ins Ausschweifende ansteigen zu lassen um so bewusst den Zuschauer zum Anrufen zu verleiten.

Bleibt ein Gewinn die ganze Zeit whrend eines Gewinnspieles starr, so wie im Entwurf geschrieben, kann der Veranstalter nicht flexibel bei geringen PEAKS/Anruferzahl reagieren, was nicht im Interesse des Veranstalters ist. Die Veranstalter monierten also den 1. Entwurf.

Also kommt ZAK & Co dem Call-TV Veranstalter entgegen (Lobbyismus), damit die Veranstalter nun weiter mit ansteigenden Gewinnen zum Anrufen ntigen und kdern drfen.

Die anderen Vernderungen gegenber dem 1. Entwurf sind ebenfalls Lobbyisten wrdig und im Interesse des Veranstalters, der technisches Unvermgen angibt aber jahrelang mit Echtzeit-Monitore der Anrufeingnge umzugehen wei. Wer glaubt da noch an Glaubwrdigkeit?

Ich hoffe, von den 95 Cent Rundfunkgebhrenerhhung ab 2009 bis 2012 geht KEIN Cent an ZAK & Co!

ZAK = Zufrieden Auer Kunde

GlowingHeart
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  Frhn
nUrmaler
nUrmaler

Alter: 53

Beitrge: 63
Wohnort: Da, wo es die besten Karpfen gibt
BeitragVerfasst am: Samstag, 22.11.2008, 09:39 
Titel:
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Hallo @GH! Du lebst ja noch! Hab`mich schon gefragt, wo du geblieben bist..... Laughing
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  DerFriese
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 3179
BeitragVerfasst am: Samstag, 22.11.2008, 10:26 
Titel:
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Very Happy
glowing heart....schn, mal wieder was dir zu hren...

gru
der friese



Neulich, im Wetterbericht:
"...gegen Abend wird es zunehmend dunkler...."
Shocked
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  Callpassive
CITV.NL Moderator


Geschlecht: Geschlecht:mnnlich
Beitrge: 2474
Wohnort: Ruhrgebiet
BeitragVerfasst am: Freitag, 28.11.2008, 19:23 
Titel:
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Wie in diesem Thread bereits angesprochen, wollen die LMAen/ZAK die Grenze fr Gewinnspiele und Votings im Fernsehen von 14 auf 20 Cent pro SMS erhhen.

Aber es ist ja nicht so, dass die Regierung sich nicht um das Wohl des Volkes bemht. Denn die SMS-Gebhren im EU-Ausland sollen im Sommer 2009 auf maximal 11 Cent pro SMS (zuzglich Mehrwertsteuer) begrenzt werden. (Mehr wre sozusagen Abzocke Very Happy ). Momentan liegen sie im Durchschnitt bei 29 Cent. Bei Satundkabel findet man die entsprechende Meldung.

Hier sieht man mal wieder, wo die Schwerpunkte bei der Gesetzesgebung liegen ...



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